M.aterial-I.nput P.ro S.ervice-Einheit

Methodisch stützt sich das mipsHAUS Institut auf das 1992 von Prof. Friedrich Schmidt-Bleek unter Leitung von Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker am renommierten Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie entwickelte M.I.P.S-Konzept.

Definition

Material-Input pro Service-Einheit (MIPS) ist ein Maß zur Bewertung der Umweltbelastungen von Produkten und Dienstleistungen. Getrennt nach fünf Aufwand-Kategorien

  • abiotische Materialien
  • biotische Materialien
  • Wasser
  • Luft
  • Boden

wird der Materialeinsatz zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung einer Service-Einheit (Produkt oder Dienstleistungseinheit) bilanziert.

 
     
 

Symbolisiert durch das Gewicht des "ökologischen Rucksacks" eines Produktes (z.B. eines Gebäudes) auf seinem gesamten Lebensweg von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung wird so der tatsächliche Naturverbrauch auf einfache Weise verständlich und optimierbar. Aufgrund der in Japan bereits früh erkannten Relevanz einer "ressourcenleichteren" Wirtschaft und der Praxistauglichkeit des Konzepts verwundert es deshalb nicht, dass den Professoren Schmidt-Bleek und von Weizsäcker 2001 der mit 1 Mio. Euro dotierte japanische Wirtschaftspreis der Takeda-Stiftung verliehen wurde. Das mipsHAUS-Institut hat dieses weltweit anerkannte Konzept praxisorientiert weiterentwickelt und für den Bausektor angepasst. Um eine breite, planungsbegleitende Anwendung zu erleichtern, wurde hierbei auf bestehende und gängige Standards und Gruppierungen wie z.B. die Bauregelliste des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBT) zurückgegriffen.

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MIPS-Berechnung in wenigen Schritten
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Literatur zum MIPS-Konzept und zum Bauen mit MIPS 

 
 
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